Am Mittwoch, den 10.04.2019, gab das KBW Euratsfeld ein kräftiges Lebenszeichen von sich.
Im PfarrGemeindeZentrum begrüßte Andreas Zeiner als neuer Leiter des Bildungswerkes viele interessierte Euratsfelder zum ersten Vortrag der Saison.
Mag. Richard List ließ mit seinen Ausführungen zu den ersten 20 Jahren der Republik Österreich die Zeit zwischen 1918 und 1938 auferstehen. Er berichtete, wie große Monarchien zu autarken Staaten zerfielen und die Demokratie in unserer noch jungen Republik abgeschafft wurde.
Die Zuhörer erfuhren von Kuriositäten, wie das gleichzeitige Links- und Rechtsfahrgebot in Österreich, aber auch unter welch eigentümlichen Einflüssen der heutige Grenzverlauf unserer Heimat zustande kam. Wie Volksabstimmungen, Bestechung von Geometern, Arbeitsplätze der Eisenbahner und simple Kartenfälschungen unserem Land die Form gaben.
Besucher und Organisatoren sind sich einig: Die Veranstaltung war ein großer Erfolg.
Wolfgang Oberleithner, Mag. Richard List, Andreas Zeiner
(foto: Georg Mock)
Veranstaltung:
10. April 2019, ab 19:30, PGZ Euratsfeld
Vortragender:
Mag. Richard List, St. Andrä-Wördern
kooptiertes Mitglied und Obmann-Stellvertreterdes KBW der Diözese St. Pölten, Historiker und Geograf, Reiseleiter, Referent
Ankündigungstext:
Vor einem Jahrhundert entstand unser Staat unter schwierigen Umständen. Österreich war außenpolitisch isoliert, innenpolitisch zerrissen, eine Diktaturregierung führte die Todesstrafe wieder ein und zerschlug 1934 die letzten demokratischen Kräfte. Nur vier Jahre später verschwand Österreich von der Landkarte.